Am 22. Mai 2017 haben wir 500 Aktien der Zapf Creation AG (WKN: A11QU7) über den Börsenplatz München zu einem Kurs von 11,40 Euro je Aktie gekauft. Nach einer gelungenen operativen wie bilanziellen Sanierung halten wir die Aktie aktuell für deutlich unterbewertet.
Gemessen am Umsatz ist der Zapf-Creation-Konzern der größte Hersteller von Babypuppen mit Zubehör in Europa. Im Geschäftsjahr 2016 konnte die Gesellschaft die ursprünglichen Prognosen übertreffen und Umsatzerlöse i. H. v. 69,9 Mio. Euro erwirtschaften. Der Konzernüberschuss je Aktuie betrug 1,38 Euro. Die Bilanz ist als äußerst solide zu bezeichnen. Aufgrund seiner positiven wirtschaftlichen Entwicklung weist der Zapf-Creation-Konzern zum Ende des Geschäftsjahres 2016 zum Beispiel ein deutlich positives Nettofinanzguthaben (definiert als Saldo der Bilanzpositionen Flüssige Mittel abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditgebern) i. H. v. 13,5 Mio. Euro auf (Vorjahr: 4,6 Mio. Euro). Dies entspricht einer Nettofinanzposition von rund 2,10 Euro je Aktie. Auch die Eigenkapitalquote im Konzern zum 31.12.2016 spiegelt das positive Bild wider. Diese betrug rund 61 %. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft in naher Zukunft aufgrund der Expansion in für die Gesellschaft aktuell noch kleineren Märkten wie Russland ihr Ergebnis noch deutlich steigern wird können. Ferner dürfte der bestehende Großaktionär weitere Aktien hinzukaufen. Diese Absicht hat er zuletzt mit einem freiwilligen Übernahmeangebot untermauert.
Den fairen Wert sehen wir aktuell bei rund 18 bis 20 Euro je Aktie. Sollte es zu einer Übernahme kommen, dürfte der Wert unserer Einschätzung nach deutlich über 20 Euro notieren. Die vollständige Kaufbegründung finden Sie hier.