In den letzten Monaten des Jahres 2017 und im Januar 2018 haben die Kurse griechischer Staatsanleihen spürbar zugelegt. Dies dürfte mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage in Griechenland und der Aussicht, dass Griechenland wieder an die Märkte zurückkehren könnte, zusammenhängen. Der Kursanstieg hat uns dazu veranlasst, uns am 8. Februar 2018 von den im SdK-Realdepot befindlichen so genannten Greichenland-Strip zu trennen. Hinter dem Strip verbergen sich 20 griechische Staatsanleihen, die je eine jährlich zwischen 2023 und 2042 fällig werden, und ein Wertpapier (WKN A1G1UW), dessen Wert sich in Abhängigkeit vom Wachstum des Bruttoinlandsprodukts Griechenlands entwickelt. Letzteres hat eine Laufzeit bis 2042. Sämtliche Anleihen haben wir im Märze 2012 im Rahmen des Zwangsumtausches griechischer Staatsanleihen erhalten. Ursprünglich hatten wir ein im März 2012 fälliges Wertpapier erworben. Nachdem nun sämtliche Kurse in den letzten Monaten angestiegen sind, und sich die Kurse der 20 Anleihen nahe des jeweiligen Höchstkurses befinden, und somit die Renditen auf Rekordtiefs gesunken sind, haben wir uns zu einem Verkauf sämtlicher Wertpapiere entschieden. Dieser kann auch erfolgen, da die SdK selbst keine Klagemöglichkeiten mehr gegen den in 2012 durchgeführten Schuldenschnitt mehr sieht. Der Verkauf erlöste insgesamt einen Bruttoerlös in Höhe von 1535,60 Euro inklusive von 45,70 Euro Stückzinsen. Nach Abzug der Transaktionskosten in Höhe von 382,20 Euro und von Steuern (inkl. Solidaritätszuschlags) in Höhe von 208,42 Euro wurden dem Verrechnungskonto 944,98Euro gutgeschrieben.